MENINO JESUS, MANHIÇA, MOSAMBIK

(in 2011 abgeschlossen)

Das Mädchenwaisenhaus „Menino Jesus“ in Manhiça (78 km nördlich von Maputo gelegen) ist eine der Einrichtungen des katholischen Bistums Maputo. Das Haus steht unter der Leitung von Ordensschwestern der Kongregation der „Franziskanischen Schwestern Maria Mutter von Afrika“ (Irmãs Franciscanas de Nossa Senhora Mãe de Africa).

 

Hier werden ausschließlich Mädchen betreut, die ihre Eltern durch AIDS (einige von ihnen sind selbst HIV-positiv) oder andere Krankheiten verloren haben. Gegenwärtig leben hier 60 Mädchen zwischen 5 und 18 Jahren. Allen Mädchen wird der Schulbesuch ermöglicht, was in dieser ländlichen Region Mosambiks keine Selbstverständlichkeit ist.

 

Zu dem Projekt gehört eine kleine Landwirtschaft mit Feldbau und Geflügelzucht in Eigenverantwortung zweier Mädchen. Das Waisenhaus in Manhiça ist eine der wichtigsten Hilfseinrichtungen in der Provinz Maputo. Hier gibt es erfahrene mosambikanische Mitarbeiterinnen, die in der lokalen Kultur und Tradition verwurzelt sind und die Kinder auf dieser Grundlage erziehen.

 

Die Leitung des Waisenhauses hat auf einem eigenen Grundstück die Möglichkeit schaffen, 10 weitere Mädchen aufzunehmen. Es wurde zu diesem Zweck ein einstöckiges Gebäude mit Schlaf- und Aufenthaltsraum, zugehöriger Küche und Sanitäreinrichtung errichtet. In diese Haus sind im März 2011 die ältesten Mädchen gezogen. Sie können dort in Ruhe für die Schule lernen, mehr Eigenverantwortung übernehmen  und sich auf die Zeit nach der Betreung durch die Schwestern vorbereiten.

 

Die Capricorn Foundation hat den Bau des neuen Hauses und die Ummauerung finanziert. Die Inneneinrichtung wurde von der Deutschen Botschaft in Maputo übernommen.

 

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